In einer kleinen Werkstatt in der Demokratischen Republik Kongo entstehen derzeit Schulbänke – doch diese Möbel sind weit mehr als nur Sitzgelegenheiten. Sie sind ein Symbol für Bildung, Eigeninitiative und lokale Entwicklung.
Die BOKO Ngoyi Schule liegt in einer abgelegenen Region, weit entfernt von städtischer Infrastruktur. Der Bedarf an Schulmöbeln ist enorm – denn bislang müssen viele Kinder auf dem nackten Boden sitzen, um dem Unterricht zu folgen. Das macht konzentriertes Lernen schwierig und erschwert einen geregelten Schulalltag. Eine gute Lernumgebung beginnt mit der richtigen Ausstattung, und genau hier setzen wir an.
Warum lokal produzieren?
Unsere Lösung ist praxisnah und nachhaltig: Die Schulbänke werden in den Ferien in einer lokalen Werkstatt in Einzelteilen gefertigt und anschließend direkt an der Schule vor Ort zusammengebaut. So sparen wir Transportkosten und ermöglichen gleichzeitig lokale Wertschöpfung.
Uns ist wichtig, dass solche Projekte mit den Menschen vor Ort entwickelt und umgesetzt werden. Deshalb arbeiten wir mit einheimischen Schreinern und regional verfügbaren Materialien. Das schafft Arbeitsplätze, stärkt handwerkliche Kompetenzen und sorgt dafür, dass das Know-how in der Region bleibt.
Die Ausstattung der Schreiner ist einfach, doch das Engagement der Männer ist beeindruckend – sie wissen genau, wie wichtig diese Möbelstücke für die Kinder sind.
Ein herzliches Dankeschön!
Ein besonderer Dank gilt dem Verein Step by Step e.V., der die Finanzierung dieses Möbelprojekts ermöglicht hat. Durch ihre Unterstützung bekommen Kinder, die bisher auf dem Boden lernen mussten, endlich einen Platz zum Sitzen und Schreiben – und damit bessere Chancen auf eine gute Schulbildung.
Gemeinsam schaffen wir Perspektiven – Schritt für Schritt.